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	<title>Austraysia - we&#039;re coming!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 06:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><a href="http://austraysia.de/wp-content/uploads/2010/01/cya.jpg" class="lightview" rel="gallery[425]" title="Danke und Tschüss!"><img src="http://austraysia.de/wp-content/uploads/2010/01/cya-300x186.jpg" alt="" title="Danke und Tschüss!" width="300" height="186" class="size-medium wp-image-424" /></a></p>
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		<title>Weltmetropole Sydney</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 06:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die letzte Woche unserer großen Reise haben wir in Sydney verbracht. Um uns schonmal an das kalte Wetter in Deutschland zu gewöhnen wurde das Wetter auch schlecht, sobald wir in Sydney ankamen und seitdem haben wir fast täglich Regen. Die ersten 5 Nächte haben wir im Mountbatten Hotel verbracht, das direkt in Chinatown liegt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Woche unserer großen Reise haben wir in Sydney verbracht. Um uns schonmal an das kalte Wetter in Deutschland zu gewöhnen wurde das Wetter auch schlecht, sobald wir in Sydney ankamen und seitdem haben wir fast täglich Regen. Die ersten 5 Nächte haben wir im Mountbatten Hotel verbracht, das direkt in Chinatown liegt und für den eher mageren Standard erstaunliche Preise verlangt. Aber kurz vor Sylvester werden hier alle Hostels teurer, ganz besonders in Sydney und direkt an Sylvester sind diese nahezu unbezahlbar (A$200-A$300 pro Nacht), weshalb wir nur bis zum 27. Dezember eine Unterkunft gebucht hatten und in letzter Möglichkeit hat sich für uns doch noch eine Möglichkeit ergeben, dass wir nicht auf der Straße schlafen mussten. Aber dazu später…<br />
Unser erster Eindruck von Sydney war einfach nur, dass es abartig groß ist. Dieser Eindruck hat sich auch bestätigt und obwohl wir direkt an der &#8220;Hauptstraße&#8221; waren (George Street), konnte man so gut wie nichts zu Fuß erreichen. Wir mussten Unmengen an Geld für Busse ausgeben, die auch noch erstaunlich teuer sind. Da wir die letzte Nacht im Greyhound Bus verbracht hatten, unternahmen wir am ersten Tag nichts besonderes, außer mal wieder Lebensmittel einkaufen. Abends machten wir uns auf einen langen Fußmarsch zur Harbour Bridge, die auch bei Dunkelheit erstaunlich schön aussah. Von dort aus erspähten wir auch das Opera House und eine ziemlich schöne Skyline. Da die Harbour Bridge doch ein ganz schönes Stückchen von unserem Hostel entfernt war, wären wir auf dem Rückweg auch fast verhungert, aber Subway hat uns gerade nochmal davor gerettet.<br />
Am zweiten Tag trafen wir dann unsere Sylvester-Unterkunft, weil Jana&#8217;s Oma einige Wochen vorher festgestellt hat, dass sie einen Cousin hat, der einen Sohn in Sydney hat. Dieser wurde dann natürlich auch kontaktiert und hat sich bereit erklärt die ferne Verwandtschaft zumindest mal zu treffen. Da er aber nur eine kleine Wohnung und zudem noch kleine Kinder hat, hat er uns angeboten bei seinen Schwiegereltern zu wohnen, die ein wenig außerhalb im Stadtteil &#8220;Elanora Heights&#8221; wohnen und ein großes Haus mit Gästezimmer haben. Dankend nahmen wir das Angebot an und zusätzlich bekamen wir noch einen Geheimtipp für die Silvesternacht. Um nämlich einen halbwegs guten Ausblick zu haben, muss man an Sylvester bereits um 8 Uhr morgens an seinem Spot sein, weil diese so genannten Vandale Points geschlossen werden, nachdem eine bestimmte Anzahl von Menschen erreicht wurde. Uns wurden aber die Dover Heights empfohlen, von wo aus man eine schöne Aussicht auf die Stadt hat und man auch erst abends hingehen muss, auch wenn es etwas weiter weg ist.<br />
An unserem dritten Tag in Sydney war bereits Heilig Abend, an dem wir eine Tour in die Blue Mountains gebucht hatten, die den ganzen Tag dauern sollte. Ziemlich früh wurden wir dann auch abgeholt und fuhren erstmal ziemlich lange, bis wir in den Blue Mountains ankamen, wo wir dann die verschiedenen Sehenswürdigkeiten abklapperten und Bilder von allem möglichen schossen. Diese Berge sind übrigens blau, weil die Eukalyptusbäume blaue, ätherische Öle abdampfen, die dann von weitem die Berge blau erscheinen lassen. Zu Martins Enttäuschung fanden wir leider keine Wombats.<br />
Abends gingen wir dann noch unser Festmahl einkaufen und da es ein Sonderangebot für Hackfleisch gab, erstanden wir ein Kilo Hackfleisch und kauften die nötigen Zutaten um Burritos zu machen. Zur Feier des Tages gönnten wir uns auch Pfirsiche, Mandarinen und Salat. Abends gingen wir dann um halb 12 noch in die Kirche, wo erstmal viel gesungen wurde, gefolgt von einer Messe, bei der es ultraschlechten Wein gab. Danach schauten wir noch ziemlich lange Eureka-Folgen an, weshalb wir den darauf folgenden Tag größtenteils mit Schlafen verbrachten.<br />
Am 26. Dezember wollten wir eigentlich beim Start des Yacht Racings zuschauen, das einmal im Jahr von Sydney nach Tasmanien geht, aber da das Wetter so kalt und nass war, hatten wir an diesem Tag unsere Frühgeburt, weshalb wir nicht zum Yacht Racing gingen. Tags darauf war es für uns auch schon wieder Zeit umzuziehen und wir packten unsere Sachen und wurden bereits morgens um halb neun abgeholt, und dann direkt zu unseren Gastgroßeltern Jon und Jenny gefahren, die wir dann erstmals kennen lernten. Mittags gingen wir auch gleich auf eine Grillparty mit lauter unbekannten Leuten, außer Jon und Jenny, die uns damals auch noch relativ unbekannt waren. In den darauffolgenden Tagen lernten wir sie aber besser kennen. Beide sind sehr nett und haben uns viel von ihren verschiedenen Weltreisen erzählt. Um uns für die kostenlose Unterkunft ein wenig zu revanchieren kochten wir einmal Frühlingsrollen und am nächsten Tag dann Linsen mit Spätzle, allerdings nur mit Nudeln.<br />
Da wir ziemlich am Ende der Welt waren und mit dem Bus eine Stunde in die Stadt brauchten, unternahmen wir nicht mehr so sonderlich viel, aber immerhin verbrachten wir einen ganzen Tag mit Souvenirshopping damit wir auch was für unsere liebe Familie zum Mitbringen haben und des Weiteren waren wir nochmals auf der Harbour Bridge, wo wir diesmal den Ausguck bestiegen. An Sylvester zogen wir dann allerdings schon wieder um, zurück zu Janas Pseudoonkel, der uns für die Sylvesternacht bei sich auf der Couch schlafen lies. Dann gab es abends noch ein &#8220;Familienessen&#8221; mit Lamm, Tsatziki und Couscous und dann machten wir uns auch schon langsam auf den weg zu den Dover Heights, von wo aus wir das Feuerwerk beobachten wollten. Vorher schauten wir noch bei der Big Raver Party direkt am Bondi Beach vorbei, aber der Eintritt kostete 140 Dollar. Auf den Dover Heights angekommen, wurden wir auch sofort wieder vertrieben, weil die Polizei irgendwas erzählte, dass das Limit ausgeschöpft wäre, aber uns immerhin einen alternativen Park anbot, zudem wir dann auch gingen. Dort hatten wir auch einen sehr schönen Ausblick auf die Skyline und es war noch ziemlich viel Platz frei. Die letzte Stunde bis zum neuen Jahr verging dann auch noch schnell und wir stellten fest, dass das Jahr 2009 für uns 10 Stunden kürzer war, als für alle anderen. Pünktlich um 12 gab es dann das große Feuerwerk, das allerdings zehn Minuten später schon wieder vorbei war. Wir vermuten, dass die Stadt sparen musste. An dieser Stelle nochmal &#8220;Happy New Year&#8221; an alle! Gegen halb eins machten wir uns auch wieder auf den Weg Richtung Bondi Beach, wo wir McDonalds noch einen kleinen Besuch erstatteten. Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft kamen wir dann auf die geniale Idee eine Abkürzung zu nehmen, bei der wir dann die Straße (Hastings Parade) verpassten und über eine Stunde brauchten, um sie wiederzufinden. Einmal waren wir zwar in der richtigen Straße, aber die dort ansässige Ambulanz schickte uns wieder weg, anscheinend wissen die nicht in welcher Straße sie selbst sind. Die darauffolgende Nacht war dann eher kurz, weil Martin die halbe Nacht Moskitos jagte und wir morgens von den Kindern wieder geweckt wurden. Heute ist nun unser letzter Tag und wir sind schon dabei unser Gepäck zusammenzusuchen und uns innerlich von Australien zu verabschieden. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei unseren treuen Lesern bedanken, auch wenn wir nicht immer ganz so regelmäßig von allem berichtet haben.<br />
Bye Bye Australia, hello Germany!</p>
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		<title>Freudige Neuigkeiten!</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 05:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte es ja eine Überraschung werden, aber leider gab es einige kleine Komplikationen, weshalb wir die Überraschung nun platzen lassen müssen: Wir sind stolze Eltern von Zwillingen geworden!
Erwartet wurden beide erst Mitte Februar, doch aus finanziellen Gründen kam es zu einer Frühgeburt. Wir können jedoch mit Freude berichten, dass beide die Geburt am 26. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte es ja eine Überraschung werden, aber leider gab es einige kleine Komplikationen, weshalb wir die Überraschung nun platzen lassen müssen: Wir sind stolze Eltern von Zwillingen geworden!<br />
Erwartet wurden beide erst Mitte Februar, doch aus finanziellen Gründen kam es zu einer Frühgeburt. Wir können jedoch mit Freude berichten, dass beide die Geburt am 26. Dezember um 15:23 Uhr sehr gut überstanden haben. Aufgrund der etwas frühzeitigen Geburt sind beide nur 33cm groß und wiegen auch nur 2,13kg. Anfangs hat man uns verweigert die Babys mit nach Hause nehmen, da sie wohl dachten, dass wir nicht genug Geld hätten. Doch nach sehr langem Hin und Her und viel Stress bei der Bank, konnten wir dem Institut vorweisen, das wir finanziell vorgesorgt hatten, sodass wir unsere Kinder schlussendlich doch mitnehmen durften. Beide fühlen sich in den Hostels ziemlich wohl. Sie schaffen es sogar meistens nachts komplett durchzuschlafen, tagsüber sind sie dann desöfteren für 3-7h am Stück wach, müssen dann jedoch vorrübergehend wieder schlafen gelegt werden.<br />
Doch genug geredet, hier seht ihr ein Bild von einem der Zwillinge.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://austraysia.de/wp-content/uploads/2010/01/baby.jpg" class="lightview" rel="gallery[416]" title="Haha">Klick Mich</a></p>
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		<title>Achtung, Welle!</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 06:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Als unseren letzten Stop vor Sydney haben wir uns Yamba ausgesucht, was eigentlich nur ein Dorf ist, von dessen Existenz wir wahrscheinlich gar nicht erfahren hätte, hätten wir nicht in Noosa die Steffi getroffen, die uns von Yamba und dem tollen Hostel erzählt hat. Es gibt nämlich in Yamba genau ein Hostel, was einem wenigstens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als unseren letzten Stop vor Sydney haben wir uns Yamba ausgesucht, was eigentlich nur ein Dorf ist, von dessen Existenz wir wahrscheinlich gar nicht erfahren hätte, hätten wir nicht in Noosa die Steffi getroffen, die uns von Yamba und dem tollen Hostel erzählt hat. Es gibt nämlich in Yamba genau ein Hostel, was einem wenigstens die Auswahl abnimmt. Yamba ist auch touristisch gesehen so unwichtig, dass von den geschätzten 10 Greyhoundbussen, die täglich fahren, genau einer in Yamba hält, beziehungsweise wieder von Yamba wegfährt, und zwar um 11 Uhr abends. Und so kamen wir dann eines Abends in Yamba an, wo wir dann auch gleich feststellten, dass dieses Hostel ein reiner Familienbetrieb ist (mit Großeltern, Kindern und Enkelkindern) und sogar noch einem “Attackierhund” namens Charly, der einen anscheinend anfällt, wenn man sein Geschirr nicht abwäscht. Wir habens zwar nicht ausprobiert, aber im Wesentlichen war es ein stinkfauler Hund, der nur auf Leute reagiert hat, die schon mindestens 3 Monate in Yamba sind. Davon gibts hier aber erstaunlich viele, weil die Leute irgendwie in Yamba “klebenbleiben”. das gleiche ist dann auch uns passiert und statt geplanten 3 Tagen sind wir insgesamt 10 Tage hier geblieben. </p>
<p>Immerhin gehört Yamba anscheinend zu den besten Surfspots der Welt und somit waren wir auch ziemlich oft Surfen, wobei wir immer wieder feststellen mussten, dass selbst 10-jährige Kinder besser sind als wir. Das Problem war außerdem, dass die Wellen so groß waren, dass wir Probleme damit hatten auch nur 50 Meter aufs Meer hinauszupaddeln, weil jede Welle uns wieder 2 Meter zurückgespült hat und zusätzlich alles so verwirbelt war, dass wir mehr als einmal das Surfbrett auf den Kopf bekommen haben. Aber Übung macht den Meister und so sind auch wir besser geworden und als wir am letzten Tag gegangen sind, ging doch alles schon viel besser und wir standen schon auf erstaunlich vielen Wellen und auch erstaunlich lange. </p>
<p>Außerdem gibt es in Yamba Freshwater Pools mit bis zu 14 Meter hohen Klippen, von denen man runterspringen kann. Dazu gibt es auch eine 10-Dollar-Tour, die einer aus dem Hostel angeboten hat. Bei dieser Tour hat Shane (der Tourguide) außerdem noch unter Einsatz seines Lebens eine hochgiftige Plastikschlange gefangen, um sie dann danach (vortäuschens sie hätte ihn gebissen) auf arme, unwissende Backpacker zu werfen. Davon schon ganz verängstigt sind wir dann auch nur von den 3, beziehungsweise 5 Meter hohen Klippen gesprungen. Danach haben wir dann noch einige (echte) Delfine in der Ferne beobachten können und wir haben einen Strand besichtigt, an dem anscheinend die ganzen Surffilme gedreht werden. Im gleichen Dorf wohnt zusätzlich noch der Erfinder von Billabong, dessen Villa und dessen Gärtner wir auch noch bestaunen durften. Zum Abschluss sind wir dann noch echte Pelikane und unechte Piranhas füttern gegangen, aber dass die Fische keine Piranhas sonder nur stinknormale Vegetarierfische sind, wurde uns natürlich auch erst hinterher gesagt.</p>
<p>Das war es auch im Wesentlichen, was wir in Yamba gemacht haben, denn immerhin mussten wir uns schon mal im Voraus von der Großstadt Sydney erholen. In der übrigen Zeit haben wir viel Karten gespielt und auch mal Poker und Blackjack. Einmal waren wir auch beim Barefoot Bowls, was so ähnlich ist wie Boccia, außer dass die Kugeln nicht gerade rollen, weil sie auf einer Seite schwerer sind, weshalb sie immer in Halbkreise rollen, was man natürlich mit einberechnen muss, wenn man versuchen will, seine Kugel möglichst nah an das Ziel zu platzieren. Der 20. Geburtstag der Simpsons darf auch nicht vergessen werden, zu dessen Anlass auf Fox8 den ganzen Tag Simpsons im Fernsehen kam. Das halbe Hostel saß geschätzte 10h vor dem Fernseher um auch ja keine Folge zu verpassen.</p>
<p>Und nach 10 Tagen verließen wir schweren Herzens wieder Yamba und bestiegen abends um 11 Uhr den Greyhoundbus und machten uns auf die 11,5 Stundenreise nach Sydney, wo 20% der Bevölkerung Australiens wohnen.</p>
<p>Übrigens haben wir nun alle Bilder endlich hochgeladen. Das letzte Album, Sydney, kommt dann wohl erst, wenn wir wieder in Deutschland sind =).</p>
<p><strong>Allen noch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahrzehnt!</strong></p>
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		<title>Suuuuuper Party Package f&#252;r nur 30 Dollar!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 08:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Brisbane haben wir einige Tage in Surfer’s Paradise verbracht, was so ziemlich in ganz Australien als Partystadt bekannt ist, weshalb auch die Einheimischen, die gerade mit der Schule fertig geworden sind (Schoolies), hierher kommen, um zu feiern. Ansonsten kann man allerdings auch nicht so sonderlich viel machen, außer shoppen und in die Theme Parks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Brisbane haben wir einige Tage in Surfer’s Paradise verbracht, was so ziemlich in ganz Australien als Partystadt bekannt ist, weshalb auch die Einheimischen, die gerade mit der Schule fertig geworden sind (Schoolies), hierher kommen, um zu feiern. Ansonsten kann man allerdings auch nicht so sonderlich viel machen, außer shoppen und in die Theme Parks gehen. Unser Hostel bietet zweimal die Woche eine “Backpackers Big Night Out” an, wo man aber allerdings das Party Package für 30 Dollar als Eintritt erwerben muss. Weil sich aber alles doch ganz gut anhörte, gingen wir mal mit und erhielten einen rosa Eintrittsbändel als Beweis, dass wir gezahlt hatten. Außerdem gab’s noch ein&#160; Strandhandtuch (das aber unser Meinung nach etwas klein ist, um als Strandhandtuch durchzugehen (wenigstens ist es ganz hübsch, nämlich orange)) und eine Telefonkarte, womit man anscheinend 110 Minuten nach Deutschland telefonieren kann. Leider funktioniert sie nicht. Dann ging es also circa um 21 Uhr los und wir wurden von einem Reisebus abgeholt, der uns dann zum Ausgehviertel von Surfers Paradise fahren sollte. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass es einen Dresscode gab, aber komischerweise nur für Jungs. Diese mussten lange Hosen und Schuhe tragen, doch Mädels hätten halbnackt rumlaufen können und es hätte niemanden interessiert. Im Partyviertel also angekommen erhielt auch jeder einen farbigen Sticker, damit man nicht aus Versehen umsonst jemanden anbaggert (immerhin wirbt die Party mit garantiertem Abgeschleppt werden!). Gelb stand dabei für vergeben mit Partner, grün für Single und wer beides bekam, war zwar vergeben, hatten aber seinen Partner nicht dabei. Der Bus fuhr uns dann zur ersten Disko die “Bedroom” hieß, wo der Eintritt und ein Freigetränk bereits enthalten waren. Im Laufe des Abends, besuchten wir im 1,5 Stunden Takt insgesamt 4 Diskos und in jeder erhielten wir freien Eintritt und ein Freigetränk und zusätzlich alle Getränke zum halben Preis. Das letzte Freigetränk holten wir aber nicht mehr ab, weil wir im stehen einschliefen und dann beschlossen, dass es besser wäre sich nun auf den Heimweg zu machen. Laut Werbung hätten wir auch noch Free Pizza und Free Condoms erhalten sollen, aber von beidem haben wir nichts gesehen. Die Pizza haben wir zwar immerhin gesehen, aber zwei Pizzas sind für 200 Backpacker wohl ein bisschen wenig und abgekriegt haben wir auch nichts. Alles in allem war es aber doch ganz lustig und man bekommt eigentlich ziemlich viel geboten für seine 30 Dollar.</p>
<p>Am letzten Tag besuchten wir dann noch den Wet’n’Wild Theme Park: Das ganze war so ungefähr ein riesiger Erlebnispark, der aber nicht aus Achterbahnen, sondern aus Wasserrutschen bestand. Dort angekommen merkten wir, dass wir unsere Sonnenkreme vergessen hatten, aber nichts desto trotz stürzten wir uns ins nasse Vergnügen, da ein heißer Tag war (genau genommen ist jeder Tag ein heißer Tag). Am besten gefallen hat uns ein riesiger Trichter. Zuerst setzte man sich zu viert in einen Gummiring und dann fiel man von oben in einen gigantischen Trichter rein, wo man erst mal einige Zeit hin und her geschleudert wird, bis man dann unten aus einem relativ kleinen Loch wieder herausfällt – Adrenalin pur. Hier rutschten wir auch auf einer Rutsche mit 70 Grad Steigung, die aber im Wesentlichen nur schmerzhaft ist und einen aufgeschürften Rücken verursacht. Zum Chillen gab es außerdem einen Fluss, wo man sich mit einem Gummiring hineinlegen konnte und einfach entlang treiben lassen konnte, bis man wieder am Ausgangspunkt angekommen ist, und dann noch eine Runde, und noch eine…. </p>
<p>Das wars so im Wesentlichen, was wir in Surfers Paradise gemacht haben, denn da langsam unsere Zeit knapp wird, mussten wir uns auch schon wieder südwärts bewegen, in Richtung Sydney. Wir übersprangen dann Byron Bay und machten unseren nächsten Stopp in Yamba, einer kleinen Surferstadt unterhalb von Byron Bay.</p>
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		<title>Frohes Neues Jahr!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier wird grad jetzt in dem Moment in Brisbane Neujahr gefeiert. Evtl. schießen sie die Feuerwerke aber auch nur aus Spaß in die Luft. Die Show geht nun schon seit ganzen 3 Minuten und scheint gar nicht mehr aufzuhören. Fantastisch! 20:40 Uhr am Nikolaustag, wir waren gerade gemütlich am Abend essen und da geht am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier wird grad jetzt in dem Moment in Brisbane Neujahr gefeiert. Evtl. schießen sie die Feuerwerke aber auch nur aus Spaß in die Luft. Die Show geht nun schon seit ganzen 3 Minuten und scheint gar nicht mehr aufzuhören. Fantastisch! 20:40 Uhr am Nikolaustag, wir waren gerade gemütlich am Abend essen und da geht am anderen Ende der Stadt eine Rießenfeuerwerksshow los….”Prost Neujahr” sagen wir da nur, auch wenn es etwas unerwartet kommt und wir leider keinen Sekt parat haben.</p>
<p>Übrigens: Allen einen frohen Nikolaustag =).</p>
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		<title>Go Wall-E! Go Wall-E!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit (s. letzten Beitrag) haben wir eine dreitägige Self-Drive Tour auf Fraser Island absolviert. Das ist übrigens die größte Sandinsel der Welt und wie mich meine Mutter noch vorher erinnert hat geschehen hier mehr Autounfälle, verursacht durch unfähige Backpacker, als Unfälle mit Wildtieren. Außerdem ist es der einzige Ort auf der Welt, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit (s. letzten Beitrag) haben wir eine dreitägige Self-Drive Tour auf Fraser Island absolviert. Das ist übrigens die größte Sandinsel der Welt und wie mich meine Mutter noch vorher erinnert hat geschehen hier mehr Autounfälle, verursacht durch unfähige Backpacker, als Unfälle mit Wildtieren. Außerdem ist es der einzige Ort auf der Welt, wo ein Tropenwald auf Sand wächst. Wir waren uns also der Gefahren von Fraser Island durchaus bewusst, als wir uns morgens um 7:30 Uhr bei unserem Veranstalter “Palace” zum Sicherheitsbriefing einfanden, wo wir erstmals einige mehr oder weniger informative Filme anschauten und anschließend unseren Tagesplan, eine Einkaufsliste und unsere Gruppe erhielten. Unsere Gruppe bestand außer uns noch aus 4 Deutschen, einem Pärchen aus Norwegen und einer Schwedin. Schnell stellten wir fest, dass wir nur einen Fahrer haben würden, da er der einzige war, der über 21 war und auch bereit war zu fahren, weil die Schwedin sich das nicht zutraute. Nach einer kurzen Einweisung zum Allradantrieb und nachdem wir dann noch unsere Campingausrüstung in unserem kleinen Auto verstaut hatten, ging es noch zum Gruppeneinkauf und dann bereits zum Ferry Terminal. Gegen Mittag betraten wir dann Fraser Island, wo wir, nachdem wir Luft aus den Reifen gelassen hatten, uns gleich auf den Weg zur Central Station machten. Schnell merkten wir, dass das größte Abenteuer auf Fraser Island das Fahren ist, denn die Straße (schon das Wort Straße ist eigentlich unangebracht) bestand im Wesentlichen aus 2m-Löchern und Hügeln. Zusätzlich gibt es grundsätzlich nur eine Spur und am Anfang blieben wir circa alle 100m im Sand stecken und wir mussten aussteigen und buddeln. Und wenn nicht wir im Sand stecken blieben, dann war es das Auto vor uns. Aber langsam gewöhnte sich unser Fahrer an das Fahren im Sand und glücklicherweise passierte auch sonst beim Fahren nichts weiter spektakuläres. An dieser Stelle tauften wir unser Auto auf den Namen “Wall-E”, damit wir es wenigstens angebracht anfeuern können. Auf jeden Fall brauchten wir viel zu lange, um die Insel zu durchqueren und zum östlichen Strand zu gelangen, sodass wir keine Zeit mehr hatten unterwegs stehen zu bleiben, weil man bei Dunkelheit nicht mehr fahren darf und auf dem Campingplatz angelangt sein muss. Am Strand angekommen, war es dann schon 4 Uhr nachmittags und somit Ebbe und deswegen fuhren wir gleich den Strand hoch bis zu unserem Campingplatz, der aber kein richtiger Campingplatz, sonder vielmehr ein Stück Strand ist, an dem man Campen darf (Keinerlei sonstige Einrichtungen, wie ein Wasserhahn oder Toiletten). Danach stand Zelte aufstellen und kochen auf dem Programm, wenn möglich noch bevor die Sonne untergeht und zumindest ersteres schafften wir auch, auch wenn das Befestigen von Heringen im Sand ein wenig sinnlos ist und dem Zelt so gut wie keine Stabilität gibt. Beim Kochen mussten wir dann feststellen, dass unsere Gasflasche und unser Kocher zwei verschiedene Anschlüsse hatten und sich in keinster Weise verbinden ließen. Wir versuchten die beiden Enden mit einem langem Stück Stoff festzuschnüren, dieses fing beim Versuch den Herd anzumachen jedoch Feuer. Deshalb mussten wir warten bis eines der anderen Palace-Autos fertig war mit kochen, bevor wir anfangen konnten mit essen machen. Unser Team erhielt dann liebevoll den Gruppennamen “nobarbecue”.</p>
<p>Irgendwie bekamen wir uns dann doch noch vollständig organisiert und sobald es dunkel wurde, waren auch die ersten Dingos da, die die ganze Nacht um unser Lager strichen und teilweise ganz schön nah kamen, weshalb man plötzlich zu zweit pinkeln gehen musste. Da wir uns in einem Nationalpark befanden, war das Feuermachen verboten und deswegen mussten wir im Dunkeln sitzen. Aber wir waren auch relativ schnell so müde, dass wir früh schlafen gingen und auch schnell den Versuch aufgaben keinen Sand in den Schlafsack zu bekommen. Nachts begann es dann zu allem Überfluss auch noch an zu regnen und einige wenige standen sogar auf, um Regenplanen über die Zelte zu legen. Diese dunkelten aber alles so ab, das wir am nächsten Morgen alle verschliefen, weil die Sonne nicht durchs Zelt schien. Also legten wir einen Turbogang ein und schafften es dann noch fast pünktlich um zehn nach sieben wieder loszufahren. Wir fuhren den östlichen Strand weiter hoch zum Indian Head, wo wir parkten und zu Fuß die riesige Felsenklippe erklommen. Oben angekommen wurden wir mit einem Ausblick aufs Meer belohnt, wo wir Green Turtles und Rochen erspähten, aber leider keine Haie, von denen es anscheinend jede Menge hier geben sollten. </p>
<p>Weiter ging es dann mit dem Auto, über den nächsten Strand, zu den Champagne Pools, auch wenn wir bis heute nicht genau wissen, ob wir da überhaupt hätten fahren dürfen, weil es sich eventuell um einen Teil der Insel gehandelt haben könnte, wo man aus Naturschutzgründen nicht fahren darf. Immerhin ersparten wir uns einen langen Fußmarsch. Die Champagne Pools sind so ziemlich der einzige Ort auf Fraser Island, wo man im Meer baden darf, weil sonst überall Haie und Quallen unterwegs sind. Die Champagne Pools sind ein Teil der Meeres, der aber durch Felsbänke so abgetrennt ist, dass keine Haie eindringen kann und das Meer kann auch nur durch besonders hohe Wellen eindringen und weil das dann anscheinend wie Champagner aussieht, heißten die Pools auch Champagne Pools. Und dann gingen wir natürlich auch baden, auch wenn es etwas kalt war und wir uns nicht richtig vorstellen konnten, wie die Quallen von den Felsen abgehalten werden, aber einfach nicht dran denken…</p>
<p>Dann stand noch Sonnen und Ausruhen auf dem Programm und letztendlich noch der Abwasch vom vorherigen Tag, den wir da mangels Licht und Wasser nicht erledigen konnten. Dann konnten wir wieder einen Kocher schnorren und versuchten Reis mit den restlichen Hamburgern zu kochen, wobei der Reis nur bedingt weich wurde, was besonders Martin ziemlich eklig fand, weshalb sein Essen auch schnell in der Mülltonne gelandet ist. Dann gingen wir nochmal baden und dann war es bereits wieder Abend und damit kurz vor Ebbe und somit durften wir wieder am Strand fahren. Also ging es den ganzen 55km langen Strand wieder runter wo wir dann unser Nachtlager aufschlugen und erneut versuchten etwas Essbares zustande zu bringen. Diesmal gab es Penne mit Sauce Bolognese, was ohne Gewürze aber nicht so der Renner war. Nachdem wir dann noch ein paar Betrunkene von anderen Gruppen beobachtet hatten und super Gespräche mit fragwürdigen Themen (nein, ihr wollt’s nicht wissen) geführt hatten ging es dann auch mal wieder schlafen.</p>
<p>Diesen Morgen standen wir wenigstens rechtzeitig auf, dafür nieselte es und unser Toastbrot ging zur Neige weshalb es streng rationiert wurde (ein Scheibe Frühstück, zwei Scheiben Mittagessen). Der uns vorgegebene Plan sah vor zuerst zum Lake Wabby und dann zum Lake McKenzie zu fahren, aber wegen dem anhaltenden Nieselregen und Müdigkeit ließen wir die Wandertour zum Lake Wabby weg und gingen gleich zum Lake McKenzie. Das ist einer der Süßwasserseen auf Fraser Island. Außerdem wird er von einem weißen Sandstrand umgehen und kann kristallblaues Wasser aufweisen. Pünktlich mit unserer Ankunft hörte auch der Regen auf und nach drei Tagen ohne Dusche stürzten wir uns ins Wasser. Den restlichen Tag verbrachten wir damit am Strand rumzugammeln und Schach zu spielen. Dabei vergaßen wir das gründliche Einkremen, was besonders Martin bereute, weil er sich dann drei Tage das Gejammer von Jana anhören durfte <img src='http://austraysia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Kurz nach dem Mittagessen war es auch wieder Zeit alles zusammenzupacken, wobei leider unser Original Erzgebirge Schachspiel dran glauben musste. (Nachtrag: Dank 2-Dollar-Kleber funktioniert wieder alles). Dann fuhren wir wieder zum Ferry Terminal, wo wir noch die Reifen aufpumpten und dann ewig auf die Fähre warten mussten. In der Zwischenzeit stellten wir fest, dass das Benzin so gut wie alle war und außerdem der erste Gang nicht mehr funktionierte. Wieder auf dem Festland mussten wir noch unser Auto aufräumen und alles spülen. Zum Glück bemerkte niemand die kaputte Gangschaltung und wir bekamen unseren vollen Pfandbetrag zurück. Wieder zurück in unserem Hostel (das übrigens den Namen Friendly Hostel trägt) gönnten wir uns ein Zweierzimmer und gingen erstmal duschen und gleich im Anschluss Wäsche waschen. Irgendwie war einfach überall Sand drin und sonderbarerweise auch auf unserem Bett. Abends trafen wir nochmal unsere Gruppe zur&#160;&#160; 10-Dollar-All-You-Can-Eat-And-Drink-Pizza. Vollgestopft mit leckerer Pizza und Softdrinks wollten wir noch ein wenig zusammensitzen, aber bereits um 9 Uhr waren wir so müde, dass wir mehr oder weniger im Sitzen einschliefen und deswegen früh ins Bett gingen, das so unendlich bequem war im Vergleich zu einer sandigen Isomatte und auch noch die nächsten Tage waren wir voll und ganz damit beschäftigt uns von Fraser Island zu erholen, was wir dann auch voll und ganz taten, indem wir eigentlich nichts machten außer Essen, Schlafen und Filme gucken. Und weil man dort so gut kochen konnte, brachten wir sogar Frühlingsrollen, Kartoffelsuppe und Muffins zustande. </p>
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		<title>Zusammenfassung der letzten Wochen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem WWOOFen haben wir viel zu viel erlebt, viel zu wenig Zeit und Schreibmotivation gehabt um alles festzuhalten. Daher gibt es nun anstatt 10 Einzelbeiträgen eine kleine Zusammenfassung von den Geschehnissen der letzten paar Wochen, jeweils in den Städten eingeteilt, in denen wir waren.
Mission Beach
Nach unserem Aufenthalt bei Peter und Jane (WWOOFing-Familie) sind wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem WWOOFen haben wir viel zu viel erlebt, viel zu wenig Zeit und Schreibmotivation gehabt um alles festzuhalten. Daher gibt es nun anstatt 10 Einzelbeiträgen eine kleine Zusammenfassung von den Geschehnissen der letzten paar Wochen, jeweils in den Städten eingeteilt, in denen wir waren.</p>
<p><strong>Mission Beach</strong></p>
<p>Nach unserem Aufenthalt bei Peter und Jane (WWOOFing-Familie) sind wir weiter Richtung Süden gereist. Der nächste Stopp war Mission Beach, wo wir insgesamt drei Tage verbracht haben. Die meisten die nach Mission Beach kommen sind entweder wegen dem White Water Rafting auf dem Tully River oder wegen dem Skydiving hier. Da wir schon in Malaysia White Water Raften waren und nicht nochmal A$200 ausgeben wollten und uns Skydiven auch zu teuer war (A$300) gab es für uns nicht so viel zu unternehmen. Stattdessen wurden wir als Unwissende mal wieder über den Tisch gezogen. Man hat uns ein Tourpaket angedreht, welches wir in fast allen anderen australischen Reisebüros zum halben Preis hätten bekommen können, doch wir haben nichts wissend zugeschlagen. Für eine 2-tägige Segeltour auf den Whitsunday Islands und einer Self-Drive Tour auf Fraser Island haben wir A$520 pro Person geyahlt. Für A$399 hätte man das selbe Paket <strong>PLUS</strong> einer 3-tägigen Safaritour und die Möglichkeit Delfine zu füttern bekommen. Nun ja, man lernt aus Fehlern oder in unserem Fall eben auch nicht (s. weiter unten) =).     <br />Ansonsten haben wir noch ganz viele Deutsche kennengelernt, mit zwei von denen wir zur Zeit mehr oder weniger zusammen Reisen. Man trifft hier an der Ostküste ungelogen mehr Deutsche als Australier. Laut einem Zeitungsbericht stellt die australische Regierung jährlich über 140.000 Work&amp;Travel Visa aus, worunter knapp 20.000 Deutsche sind. Hier haben wir außerdem den wohl billigsten und gleichzeitig bekanntesten Alkohol in Australien kennengelernt: Goon. Dabei handelt es sich im Grunde um verschiedene Weinsorten, der in Tüten verpackt verkauft wird. Man bekommt für A$15 eine 4-Liter Packung. Nachdem man Goon probiert hat, weiß man wirklich was gemeint ist, wenn es heißt, dass Qualität seinen Preis hat.</p>
<p><strong>Townsville/Magnetic Island</strong></p>
<p>Unser nächster Stopp: Townsville, genauer Magnetic Island. Auch hier haben wir wieder ein suuuper Paket erworben. Für A$92 bekamen wir eine Hin-und Rückfahrkarte von Townsville nach Magnetic Island, zwei Übernachtungen in einem Hostel sowie je ein Krug Bier und 30 Minuten Internet. Rechnet man jedoch alles einzeln zusammen kommt man auf den gleichen Preis. Wir hätten dankend auf den A$10 Krug und die A$5 teure halbe Stunde Internet, das außerdem etwa Modem-Geschwindigkeit hatte, verzichten können.    <br />Suki und Chris waren auch zufälligerweise zur gleichen Zeit auf Magnetic Island, jedoch am anderen Ende der Insel. Wir beschlossen daher uns für einen Tag je einen Scooter (Roller) auszuleihen, da man in Australien meist erst ab 21 Autos mieten darf, um uns mit den zwei treffen zu können. Zu viert erkundigten wir dann die halbe Insel mit dem Roller, da die andere halbe Insel nicht befahrbar war. Dabei haben wir wilde Rockwallabies, eine Unterart der Känguruhs, gesehen, die wir mit dem zuvor an der Tankstelle erworbenen Känguruh-Pellets füttern konnten.     <br />Am darauffolgenden Tag waren wir im Koala Sanctuary, wobei sich herausstellte, dass dieser nur drei Koalas beherbergte (bei einem <strong>Koala Sanctuary</strong> erwartet man doch eigentlich mehr, oder?). Zudem hat die australische Regierung zum Schutze der Koalas ein Gesetz verabschiedet, dass den Zoos nur eine bestimmte Zeit in der Woche erlaubt die Koalas aus ihren Gehegen zu entfernen und ihnen die Verpflichtung gegeben Besucher einen Preis anzurechnen, wenn diese die Koalas halten wollen. Da wir keine A$14 zahlen wollten, durften wir die Koalas (leider) auch nicht halten; streicheln war jedoch erlaubt.     <br />Suki und Chris sind nach Magnetic Island direkt nach Airlie Beach gefahren, da ihre Whitsunday Tour am nächsten Tag anfing. Wir hatten noch zwei Tage in Townsville gehabt, die wir im Reef Lodge Hostel, welches sehr nach buddhistischem Stil dekoriert war, verbracht. Außer beim McDonalds um die Ecke Internet zu schnorren, bei Woolworths einzukaufen, zu Joggen, Essen und zu Schlafen haben wir in Townsville nicht sonderlich viel gemacht.</p>
<p><strong>Airlie Beach/Whitsunday Islands</strong></p>
<p>Airlie Beach ist eine richtige Touristenstadt, in der Leute nur wegen der Whitsunday Tour herkommen und dann meist auch recht schnell wieder verschwinden. Kein Wunder also, dass die Preise hier sehr Backpacker untauglich sind, vor allem was die Unterkunft und die Nahrung (kein Coles/Woolworths) anbelangt. Wir hatten relativ viel “Glück” gehabt, dass wir einen Platz im Magnums Hostel bekommen haben, da die Nacht dort nur A$18 kostet. Für den Preis bekommt man dafür auch weder Kopfkissen noch Decke und die sog. “Küche” besteht aus 2 Mikrowellen, 2 elektrischen Kochtöpfen, 2 Sandwichmakern, einer Handvoll Besteck und Tellern für etwa 300 Gäste.    <br />Auch wir haben nur in Airlie Beach gestoppt um die Segeltour durch die Whitsunday Islands zu machen. Es fing morgens um 8:00Uhr, wie bei so gut jeder Tour, mit einem kurzen Briefing und dem darauffolgenden Kennenlernen der Crew an. Diesmal, schlauer als bei der letzten Bootsfahrt, nahmen wir rechtzeitig unsere Seasicknesspills und mussten uns kein einziges Mal während der ganzen Segeltour übergeben. Dafür zwei andere, wobei beide es geschafft haben gegen den Wind zu kotzen, sodass Martin von einem das halbverdaute Essen ins Gesicht bekam. Juhu!     <br />Ansonsten gibt es von der Segeltour nicht viel zu berichten, außer, dass wir wieder das Glück hatten unsere Tour mitten in den Regen zu verlegen. Die meiste Zeit der Segeltour verbrachten wir mit dasitzen und reden oder essen. Ab und an durften auch Freiwillige das Segel hissen oder die Leinen festbinden, wobei es dank dem extrem starken Wind nicht so viele davon gab und es meistens immer die gleichen waren, die diese Tätigkeiten übernehmen mussten. Während der Segeltour haben wir zwei Mal gehalten um Schnorcheln zu gehen und dann noch einmal bei Whitehaven Beach, die 6km lange Insel weshalb so gut wie alle überhaupt die Segeltour durch die Whitsunday Islands machen. Ein traumhafter Strand mit kristallklarem blau bis hin zu türkisblauem Wasser, feinster weißer Sand (98% Siliciumdioxid) und eventuell ein strahlend blauer Himmel. Bei uns war der Himmel allerdings grau und verregnet und er war noch dazu ziemlich kalt. Durchnässt und frierend konnten wir es gar nicht erwarten einen der schönsten Strände der Welt wieder zu verlassen. Ziemlich schnell waren dann auch die zwei Tage Segeltripp schon vorbei und wir kehrten zurück nach Airlie Beach, von wo aus wir uns auch ziemlich schnell verabschiedeten und und auf die zehnstündige Reise nach Agnes Water, die noch dazu eine Nachtfahrt war, machten.</p>
<p><strong>Agnes Water</strong></p>
<p>Agnes Water – Town of 1770, Geburtsort von dem östlichen Staat Queensland. Die Stadt wurde durch die Landung von Captain Cook im Jahre 1770 berühmt und hat dadurch auch ihren Namen erhalten, wobei die eigentliche Stadt Agnes Water ist und Town of 1770 besteht nur aus circa 50 Einwohnern. Dort blieben wir ziemlich lange und die Zeit vertrieben wir uns, indem wir eine Stadtführung machten, einen Surfkurs besuchten und die Scooter-Roo-Tour machten. Dabei fährt man auf aufgemotzten 50er Rollern mit Chopperlook durch die Gegend in einer großen Gruppe und letztendlich darf man den Sonnenuntergang vom Strand aus beobachten, bevor es wieder zurückgeht. Am letzten Morgen beschlossen wir außerdem um 4 Uhr aufzustehen, um den Sonnenaufgang zu beobachten, der auch wirklich sehr schön und fast filmreif war, auch wenn 4 Uhr trotzdem ein wenig früh ist. </p>
<p><strong>Hervey Bay</strong></p>
<p>ALDI! Ja, in Hervey Bay gibt es tatsächlich einen Aldi. Anscheinend sollen es noch weitere in Australien geben, doch das war der erste den wir gesehen haben. Selbstverständlich haben wir dem Aldi auch so früh wie möglich einen Besuch abgestattet. Selbst in Australien ist Aldi immer noch verdammt günstig (sogar günstiger Woolworths). Hervey Bay hat aber deutlich mehr zu bieten als nur einen Aldi, z.B. das beste Hostel in ganz Australien namens “The Friendly Hostel”. Anfangs haben wir uns etwas über den Namen lächerlich gemacht, doch haben nichtsdestotrotz den Empfehlungen anderer Backpacker befolgt und dem Hostel eine Chance gegeben. Wir bereuen es auf keinen Fall dies getan zu haben. Das Hostel besteht aus 4 Units die wirklich sehr an eine WG erinnern. Man schläft entweder in einem Zweierzimmer mit Doppelbett, Zweierzimmer mit zwei Einzelbetten oder einem Dreierzimmer. Man teilt ein Wohnzimmer und eine Küche + Kühlschrank somit mit maximal 7 Leuten. Sehr angenehme Abwechslung zu den gigantischen Hostels bei denen man meist eine Küche mit 100-300 Leuten teilt. Eigentlich wollten wir nur zwei Tage hier verbringen, doch weil uns das Hostel hier so sehr gefallen hat entschieden wir spontan eine Woche länger zu bleiben. Zwischendurch waren wir auch noch auf Fraser Island, aber dazu gibt es später einen Bericht.</p>
<p>(Bisschen kompliziert, aber stellt euch den Fraser Island Bericht hier an dieser Stelle vor =) )</p>
<p><strong>Noosa</strong></p>
<p>Danach verbrachten wir noch zwei Tage in Noosa, wo wir eigentlich nur hingingen, um Zeit bis Brisbane zu schinden, weil wir uns dort erst am 3. Dezember mit zwei anderen treffen sollten. In Noosa gibt es auch nicht besonders viel außer den Australia Zoo, den wir natürlich besuchten und dank einem Gutschein von einer Kellogspackung zum Buy-1-Get-1-Free-Preis. Der Zoo war zwar nicht so rießig, aber trotz allem ziemlich beeindruckend. Im Übrigen war das der Zoo vom mittlerweile gestorbenen Crocodile Hunter Steve Irwin. Er hatte als Idee, dass Menschen mit den Tieren in Kontakt kommen müssen, um sie dann auch schützen zu wollen. Deswegen kann man fast alle Tiere anfassen und es gibt Rund um die Uhr Shows, wo man fast alle Tiere in Action sehen kann (die bei den Schildkröten eher mau ist) und Wissenswertes dazu erzählt bekommt. Besonders beeindruckend war die Tigershow, bei der die Wärter mit den Tigern spielten und sich sogar Jagen ließen und mit ihnen ins Wasser sprangen. Zumindest haben wir den Eindruck gehabt, dass in diesem Zoo die Tiere relativ glücklich leben, Beschäftigung bekommen und besonders die großen Tiere, wie Elefanten werden ab 4 Uhr nachmittags in größere Übernachtungsgehege verlegt.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Und last but not least… hier haben wir endlich Wombats gesehen, die neuen Lieblingstiere von Martin. Das sind so ungefähr kleine, dicke, fette, faule Bären, die bis zu einem Meter lang und bis zu 40kg schwer werden und das ganze Leben ziemlich gechillt angehen und man kann es fast nicht glauben, dass diese Tiere über Kurzstrecken anscheinend auf 40km/h beschleunigen können. Leider darf man sie nicht knuddeln, auch wenn sie wie große Wollknäuel aussehen.</p>
<p>Das war’s nun von unserer Zusammenfassung. Wir haben nun den 6. Dezember und sind mittlerweile in Brisbane angelangt. Neue Berichte gibt’s wohl erst wieder in 1-2 Wochen, wenn uns die Schreiblust evtl. wieder ergreift oder die Drohmails. Bilder gibt es dann auch wieder irgendwann in den nächsten Tagen. Haben jetzt wieder für kurze Zeit kostenloses Internet, d.h. wenn die Motivation zum Aussortieren der Bilder da ist, gibt es neue Bilder <img src='http://austraysia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Der ultimative Alltagsblog</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 22:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn wir schon nicht berichten, was wir so unternehmen und erleben, haben wir uns gedacht es wäre doch auch mal ganz interessant zu wissen, wie unser ganz normaler Hostelalltag aussieht:
Tja, schwierig, wo man anfangen soll… Meistens kosten Hostels zwischen 20 und 25 Dollar für ein 8-10 Bettzimmer. Beim Einchecken bekommt man außerdem noch einen Schlüssel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir schon nicht berichten, was wir so unternehmen und erleben, haben wir uns gedacht es wäre doch auch mal ganz interessant zu wissen, wie unser ganz normaler Hostelalltag aussieht:</p>
<p>Tja, schwierig, wo man anfangen soll… Meistens kosten Hostels zwischen 20 und 25 Dollar für ein 8-10 Bettzimmer. Beim Einchecken bekommt man außerdem noch einen Schlüssel für den man ein Pfand hinterlassen muss und Bettwäsche. Badezimmer und Duschen gibt es entweder im Zimmer oder als großes Gemeinschaftsbad, dann aber meistens getrennt nach Jungs und Mädels. Fast immer gibt es auch Chillerecken mit Sofas oder Hängematten, einen Fernsehraum und manchmal ist auch gleich eine Bar oder eine Disko mit integriert. Auch das Share-a-Book darf nicht vergessen werden, wo man neuen Lesestoff im Tausch gegen gelesene Bücher erhält. Außerdem hat fast jedes Hostel noch eine relativ große Küche, die unterschiedlich gut ausgestattet ist, aber so gut wie immer Herdplatten, eine Mikrowelle und einen Sandwichtoaster hat. Dort gibt es auch große Storagekühlschränke, wo jeder einen Platz für seine Lebensmittel erkämpft, was nicht immer ganz einfach ist. Fast jeder bewahrt seine Lebensmittel in großen, farbigen Stofftaschen auf (mit Reisverschluss), die man für einen Dollar im Supermarkt kaufen kann. Wir haben seit neuestem sogar die Deluxe-Version mit “Merry Christmas” drauf. Damit man seinen Inhalt nicht verliert sollte man auf jeden Fall seinen Namen und ein mehr oder weniger aktuelles Datum draufschreiben und am besten noch die ganze Tasche mit einem kleinen Vorhängeschloss abschließen. Meist gibt es auch irgendwo einen Freefoodshelf, wo man oft Gewürze oder Öl, manchmal aber auch Eier oder Honig findet.</p>
<p>Einkaufen geht man natürlich bei Coles oder Woolworths, vorausgesetzt es hat einen in der Nähe. Das sind die zwei größten Einkaufsketten in Australien,, die gleichzeitig auch am billigsten sind. Beide haben außerdem sogenannte Hausmarken, die die meisten Alltagsprodukte herstellen, am billigsten sind und außerdem in einer superstylischen weißroten Verpackung daherkommen. Eigentlich brauchen wir ja nicht zu erwähnen, dass Backpacker fast nur von der Hausmarke einkaufen <img src='http://austraysia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Da kompliziert kochen meist nicht möglich oder zu teuer und aufwendig ist, ernähren wir uns hauptsächlich von Nudeln mit Tomatensauce oder Instantnudeln. Wir haben aber auch schon Kartoffelsalat und gebratenen Gemüsereis gemacht. Besonders Fleisch ist in Australien ziemlich teuer und deswegen ernähren wir uns hauptsächlich vegetarisch. Zum Frühstück gibt’s immer Müsli mit Milch und gelegentlich Orangensaft, weil Brot so gut wie nur als Toastbrot erhältlich ist, was einem nach kurzer Zeit zum Hals heraushängt. Manche Hostels bieten auch Tee und Kaffee umsonst an. Zusätzlich zu den eigentlichen Lebensmitteln findet sich in unserer Lebensmitteltasche auch noch einige Gewürze (Salz, Pfeffer, Ketchup, Gemüsebrühe, Basilikum, Italienische Kräutermischung, Majoran, Cumin und ein mysteriöses Allwürzmittel (?))(die meisten haben wir aus dem Freefoodshare genommen), Öl, Essig, Margarine, Honig, Zucker, verschiedene Aufbewahrungsboxen und Sandwichtüten. Seit neuestem besitzen wir auch noch Knoblauch und Chilli und mit all diesen Dingen kann man oft billiger kochen, weil man nicht alles fertig angerührt kaufen muss, sondern selber zubereiten und würzen kann. Außerdem muss im Abschnitt “Ernährung” unbedingt McDonalds erwähnt werden, wo man Sundae Cones (McSundae) für 50 Cent kaufen kann, was mit Abstand das billigste Eis in ganz Australien ist. Zusätzlich gibt es dort kostenloses Wifi, weshalb man bei McDonalds auch meist eine Horde Backpacker mit ihren Laptops findet. Die Verbindung ist jedoch sehr langsam, bedingt durch die große Anzahl der Nutzer, und ist zudem sehr begrenzt (50MB pro Anmeldung). Ansonsten gibt es in fast jedem Hostel Internet für $4-$6 die Stunde. Manche Hostels haben jedoch auch sehr fragliche Sicherheitsvorkehrungen bei dem man, sobald sich einer angemeldet hat, mitsurfen kann. In Reiseagenturen, wie Peter Pan oder Tribal Travel, gibt es auch oft billigeres (oder auch umsonst) und schnelleres Internet (~5Mbit), aber oft zeitlich begrenzt auf beispielsweise eine halbe Stunde. </p>
<p>Für den Alltag brauchen wir außerdem noch Taschentücher, Gummibänder, Wattestäbchen und Waschpulver. Die Wattestäbchen kann man außerdem noch verwenden, um Waschmaschinen zu manipulieren, die ansonsten 3-4 Dollar kosten würden. Stattdessen kann man mit ein wenig Fingerspitzengefühl auch Wattestäbchen in die Geldschlitze stecken, wodurch man mit Trocknen dann schon mindestens 6 Dollar gespart hat. Viele Leute sparen auch Geld, indem sie in freie Hostelbetten reinschleusen und dann dort einfach pennen, aber dafür sind wir zu brav und haben zu viel Schiss erwischt zu werden. Aber seit einigen Nächten sind wir nur noch halboffiziell anwesend, weil wir zur Zeit nur ein Bett bezahlen, obwohl wir ja eigentlich zu zweit sind. Das ist aber ziemlich stressig und man muss immer der Rezeptionistin aus dem Weg gehen, weshalb wir an unserem nächsten Stopp in Hervey Bay wieder beide offiziell angemeldet sind.</p>
<p>Unser Tagesablauf sieht dann auch meisten so aus: Wir stehen relativ früh auf (8Uhr), schon alleine, weil die Sonne bereits um 5 Uhr aufgeht. Dann frühstücken wir und sind dann meist damit beschäftigt irgendwelche Erledigungen oder Einkäufe zu machen. Es ist ziemlich erstaunlich wie viel Zeit allein durchs Einkaufen verloren geht. Mittags wird dann etwas einfaches mit den gekauften Zutaten gezaubert (Inwiefern bei der Zubereitung von Instantnudeln von “zaubern” gesprochen werden kann ist eine gute Frage). Nachmittags geht es dann oft an den Strand oder wir bleiben im Hostel und verbringen unsere Zeit damit Simpsons (Staffel 8+9) oder koreanische Filme mit englischen Untertiteln anzuschauen. So einmal die Woche packt uns auch der Schreibwahn und wir schreiben mal wieder an unserem Blog oder Tagebuch, was eigentlich ziemlich schade ist, weil es viel mehr zu berichten gäbe. Kurz bevor die Sonne untergeht, also um 18Uhr, gehen wir dann dreimal die Woche joggen, damit wir nicht fett und faul werden. Immerhin halten wir unser Fitnessprogramm schon seit drei Wochen durch und am Strand joggen ist eigentlich auch ziemlich schön und man kommt sich nicht so blöd vor, wie wenn man Kreise auf der Sportbahn dreht. </p>
<p>Abends gibt’s dann (Überraschung) natürlich wieder was zu essen, wobei wir abends meist kreativer mit der Essenszubereitung sind. Gelegentlich schließen wir uns auch mit anderen zusammen, wo dann auch mal Schinken-Erbsen-Sahnesoße dabei herauskommt. Bis wir dann fertig sind mit Kochen, Essen und Spülen ist es meistens schon sehr spät und wenn es gerade nichts besseres zu tun gibt findet sich oft jemand zum Karten spielen oder quatschen. An dieser Stelle sollte man auch den Christian und die Suki erwähnen, mit denen wir nun schon seit Mission Beach mehr oder weniger zusammen reisen. Die zwei sind übrigens aus Tuttlingen und auch ansonsten trifft man so gut wie niemanden, der nicht aus Deutschland ist. Deswegen ist unser Englisch immer noch so schlecht wie vorhin (oder in Martins Fall gut).    <br />Gegen 22Uhr begeben wir uns dann meist ins Bett um am nächsten Tag frisch und munter in den halbroutinierten Tag zu starten.</p>
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		<title>Wayne hat angerufen bzw. WWOOFen f&#252;r Anf&#228;nger!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 08:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben unsere erste WWOOFing-Tour in der Nähe von South Johnstone, was wiederum in der Nähe von Innisfail liegt, erfolgreich beendet. Innisfail selbst hat nichts besonderes zu bieten und wäre eigentlich kein Zwischenstopp wert gewesen, wenn uns nicht hier unsere erste WWOOF-Gastfamilie abgeholt hätte. Für alle die nicht wissen, was WWOOFen ist oder den letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben unsere erste WWOOFing-Tour in der Nähe von South Johnstone, was wiederum in der Nähe von Innisfail liegt, erfolgreich beendet. Innisfail selbst hat nichts besonderes zu bieten und wäre eigentlich kein Zwischenstopp wert gewesen, wenn uns nicht hier unsere erste WWOOF-Gastfamilie abgeholt hätte. Für alle die nicht wissen, was WWOOFen ist oder den letzten Artikel nicht gelesen haben: WWOOFen bedeutet Willing Workers on Organic Farms, was heißt, dass eine Farm einen oder mehrere WWOOFer bei sich aufnimmt, für Verpflegung und Unterkunft aufkommt und als Gegenleistung arbeitet der/die WWOOFer/in 4-5 Stunden täglich auf der Farm oder im Haushalt. </p>
<p>Wir stiegen also in den Greyhoundbus und fuhren von Cairns nach Innisfail wo unser erster Gedanke war: In was für einem Kaff sind wir denn hier gelandet? Grundstücke müssen hier außerdem ziemlich billig sein, weil anders ist es nicht zu erklären, dass hier alle Häuser mit kilometerweitem Abstand gebaut werden und geschätzte 2000m² groß sind. Zuerst hatten wir einige Schwierigkeiten Kontakt zu unserer Gastfamilie aufzunehmen und somit warteten wir erstmal einige Stunden vor dem Supermarkt, bis uns dann Jane, die Gastmutter, abholte und unser Gepäck im Auto verstaute. Da sie aber noch zu arbeiten hatte, konnten wir den restlichen Tag nach unserem Belieben in Innisfail verbringen, was wir auch taten, indem wir in der Bücherei blieben, die sogar einige deutsche Bücher hatte und außerdem eine Karte von Innisfail. Abends fuhren wir dann mit Jane in unser neues Zuhause, wo wir den Rest der Familie kennenlernten: Peter, ihr zweiter Lebensgefährte, seinen Sohn Thomas (20) und die Hunde Izzy und Ruby, wobei Izzy noch ein Welpe ist. Außerdem gibt es noch zwei “Untermieter”, Sady und Johno, die in der Hütte nebenan wohnen. Johno ist zudem noch arbeitslos und leistete uns gelegentlich tagsüber Gesellschaft. Normalerweise wohnt auch noch Peters Tochter Kate und Janes Töchter hier, aber die waren zu diesem Zeitpunkt, alle nicht da, bzw. im Internat oder an der Uni. Wir bekamen ein leerstehendes Zimmer und stellten erstaunt fest, dass sowohl Internet, als auch Fernseher und Dvd-Player vorhanden war, was wir so weit außerhalb nicht erwartet hätten. Es gab außerdem noch einen riesigen Garten, wo alles mögliche angebaut wurde und einen Swimming Pool. Wir kamen am Freitag an und da dies das Ende der Arbeitswoche bedeutete gab es Fast Food zum Abendessen, da man freitags zu faul ist um etwas umständliches zu kochen. Anschließend kam noch eine Nachbarin mit zwei kleinen Töchtern zu Besuch mit denen wir dann “Four-in-a-row”(4-gewinnt) spielten, allerdings nach deren Regeln, sodass egal wie die Steine lagen, sie immer gewannen. Da es am nächsten Tag früh aufstehen hieß, gingen wir auch früh schlafen.</p>
<p><strong>Samstag morgen:</strong></p>
<p>Früh aufstehen, Frühstück, dann Erde von A nach B schippen um einen ebenen Untergrund rund um den Pool zu schaffen, damit ein Weg angelegt werden kann. Danach waren wir ziemlich erschöpft =) </p>
<p><strong>Samstag mittag:</strong></p>
<p>Ausruhen und Nichtstun, abends dann das Highlight: Da hat tatsächlich einer angerufen, der Wayne heisst! Warum wir zwei es so lustig fanden, hat sonst niemand verstanden.</p>
<p><strong>Sonntag:</strong></p>
<p>Warmes Luxusfrühstück mit Speck, Eiern, Gemüse und Toast, Martin geht danach Boot fahren und Crabben/Fischen mit Peter und Thomas, Jana darf aufräumen und einkaufen mit Jane (Was ist besser?), selbstgefangene Krabben zum Abendessen (mit Gästen), sahen unsere ersten wildlebenden Känguruhs bzw. Wallabies</p>
<p><strong>Montag:</strong> </p>
<p>Aufstehen, Frühstück, Garten gießen, dann Wand von grobem Schmutz befreien, da diese am Tag darauf gestrichen werden soll. Ziemlich anstrengend und heiß… danach ausruhen und abends mit dem Fahrrad die Gegend erkunden, wo es aber eigentlich nur Bananenfelder hat. Haben die besten Bananen zum extrem günstigen Preis von A$1,50/kg gekauft. Wobei die Dame am Schalter so nett war und uns 2kg zum Preis von einem verkauft hat.</p>
<p><strong>Dienstag:</strong></p>
<p>Haben die am Vortag vorbereitete Außenwand gestrichen. Das war die einzige Arbeit, die uns 5 Stunden gekostet hat. Zufrieden mit unserer Arbeit haben wir alle Klebestreifen, die wir zuvor an Fenstern und dem unteren Teil des Hauses, da dieser grün gestrichen werden soll, angebracht haben, wieder entfernt. Leider haben wir am Abend dann erfahren, dass man eigentlich noch eine zweite Farbschicht auftragen muss, also hieß es frischen Klebeband besorgen und auf einen sonnigen Tag warten.</p>
<p><strong>Mittwoch:</strong></p>
<p>Aufgabe des Tages: Sämtliche Küchenschränke und den Kühlschrank bzw. Gefrierschrank&#160; ausräumen, abstauben und wieder einräumen. Hat sich viel leichter angehört als es dann tatsächlich war, denn wer rechnet schon damit, dass die Familie 20 Kakerlaken in den Schränken aufbewahrt. Zudem wird anscheinend in dem Haushalt nichts verworfen, denn selbst leere Ketchup-Flaschen und Tupperware-Deckel ohne dazugehörige Box werden hier ohne Grund behalten. Extrem verschimmelte Nahrungsmittel werden hier entweder noch gegessen oder zumindest für die Schimmelpilze im Kühlschrank gelagert.</p>
<p><strong>Donnerstag:</strong></p>
<p>Da mal wieder ein Regentag war (von Oktober bis etwa Mai ist es in Queensland zwar heiß, aber durch den extrem hohen Regenfall<strong> </strong>auch sehr schwül<strong>)</strong>, konnten wir auch heute die Außenwand nicht fertigstreichen. Stattdessen gab uns unsere WWOOFer-Familie die Aufgabe ihre zwei Schränke mit ihrer Gemstone(Edelstein)-Sammlung zu entstauben. Sowohl Jane als auch Peter sind leidenschaftliche Gemstone Seeker, sie besitzen sogar Metalldetektoren! Also machten wir uns daran die zwei Schränke abzuwischen, doch leider kam die Aufgabe unserem Besuch in der Crocodile Farm in den Weg, weshalb wir frühzeitig mit der Arbeit aufhören mussten, um mit dem Fahrrad die etwa 15km lange Strecke von unserem Haus zu der Croc Farm zurückzulegen.     <br />Die Croc Farm beherbergt neben etwa 25 Süß-/Salzwasser Krokodilen (darunter einige Alligatoren) auch Känguruhs, Cassowaries, Emus, Dingos, Pfauen und Papageie. Einen Salzwasserkrokodil mit einer Länge von rund 5m aus nächster Nähe anzusehen ist schon sehr beindruckend. Wir haben während unserer Tour durch den Park ziemlich viel über Krokodile gelernt, z.B. dass sie an Land relativ langsam sind, sie nach 10m Laufen erst mal einige Sekunde/Minuten Pause machen müssen (bei über 350kg die zu tragen sind ist das auch nicht groß verwunderlich), sie keine Zunge haben, ihre Nahrung komplett schlucken, weshalb sie auch mehrere Wochen brauchen um ihre Speise zu verdauen, nur etwa ein Huhn pro Woche benötigen, da sie sich kaum bewegen und im Grunde nur in der Sonne liegen (Kaltblüter) und die einzigen Tiere in der Welt sind, die Salzwasser trinken können. Nach der Fütterung der Krokodile durften wir noch herumirrende Känguruhs streicheln und wurden dann auch kurz danach von unserer Gastfamilie abgeholt.</p>
<p><strong>Freitag:</strong></p>
<p>Regen. Das hieß für uns also wieder kein Haus streichen. Da wir den Schrank am Vortag nicht komplett gereinigt haben, sollten wir dies heute tun. Zudem sollte die rechte Außenwand fürs Streichen vorbereitet werden, d.h. wieder mit Handschwämmen für mehrere Stunden in jede Ritze reingehen und den in (wahrscheinlich) 10 Jahren angelagerten Staub und Dreck entfernen. Die einzige Herausforderung des Tages: Kein fließendes Wasser! Der Wassertank im Garten war leer, weil man ihn vergessen hatte aufzufüllen. Die Wasserpumpe wurde morgens ausgeschalten, damit sie nicht sinnlos Luft pumpt und dadurch kaputt geht. Dafür wurde eine andere Wasserpumpe angeschalten, die Wasser aus irgendeinem Brunnen in den Wassertank beförderte. Ohne Wasser standen wir also da. Kein Tee, keine Dusche, kein Zähneputzen und das Schlimmste, kein Wasser um den Schrank oder die Außenwand zu putzen <img src='http://austraysia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Nach einem sehr verwirrenden Telefonat mit unserem WWOOF-Vater wie wir die andere Pumpe wieder zum laufen bringen können und mehreren vergeblichen Versuchen die Anweisungen zu rekonstruieren, kam zum Glück unser Nachbar Johno, der das Problem relativ schnell fixte. Wir konnten endlich wieder arbeiten (juhu!). Doch zuvor gönnten wir uns unseren verdienten Tee und Zähneputzen war auch noch drin. Nachdem wir den Schrank mit den Gemstones geputzt hatten verließ uns die Motivation, weshalb wir nur teilweise mit der Außenwand angefangen haben (als Ausrede haben wir es auf den (nicht vorhandenen) Regen geschoben).    <br />Wir haben also beschlossen, dass wir mit der Arbeit fertig waren und widmeten uns nun dem heutigen Highlight zu: Schwäbische Linsensuppe! Am Vortag haben wir alles Benötigte gekauft: Linsen und noch mehrere geheime Zutaten, die wir hier leider nicht verraten können <img src='http://austraysia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber man muss sagen, dass uns die Suppe wirklich sehr gut gelungen ist, fast besser als bei Mama.     <br />Abends hatte Kate dann einen Schulauftritt mit ihrer “Drama-class”. Das Stück wurde jedoch auf zwei Abende aufgeteilt, weshalb wir die Geschichten nicht wirklich verstanden haben (evtl. lag das aber auch an der extrem klaren Aussprache (NOT! – Mitglieder der Nuschel e.V.). Bisschen lächerlich war zudem, dass das Stück selber zusammen nur etwa 30-40 Minuten ging. Nach Hause. Schlafen.     </p>
<p><strong>Samstag:</strong></p>
<p>Heute konnten wir dann endlich wieder ein wenig ausschlafen, wir sind erst um 8Uhr(!) aufgestanden. Kurz nach dem Frühstück ging es dann River Rafting, nein, nicht White Water Rafting, sondern River Rafting auf dem South Johnstone River. Die Strömung hat einen fast auf dem Boot geschmissen oder evtl. auch nicht. Man musste die ganze Strecke Paddeln um überhaupt voranzukommen. An einigen Stellen sind wir sogar steckengeblieben, weil das Wasser teilweise nur etwa 10cm hoch war. Schwimmen haben wir uns nicht getraut, da irgendwo in dem Fluss sich ein Krokodil verirrt hat. Nach 2,5h Paddeln, Sonnenbaden und die Landschaft genießen wurden wir von Jane wieder abgeholt und nach Hause gebracht. Zuhause angekommen war Arbeiten wieder angesagt. Außenwand fertiggeputzt und Verandadach wurden zur Hälfte geputzt. Abends kamen noch Gäste vorbei und wir hatten ein leckeres 3-Gänge Menü.</p>
<p><strong>Sonntag:</strong></p>
<p>Juhu, Sonntag, keine Arbeit!!! Falsch gedacht! Das Verandadach musste noch gereinigt werden, hat uns wieder 3h gekostet und extrem viel Schweiß, da wir kopfüber arbeiten mussten. Dafür wurden wir später mit einer Fahrt zu den Josephine Falls belohnt. Ein wunderschöner Wasserfall mit kleinem See im naheliegenden Nationalpark, dessen Namen so kompliziert ist, dass wir ihn schon wieder vergessen haben. Der Ort war so schön, dass Martin beschlossen hatte ein Teil von seinem Blut als Erinnerung zu hinterlassen. Er hatte einen kleinen Kampf um die Rangordnung mit einem Felsen. Dieser hat sich heimtückisch unter Wasser versteckt und nur darauf gewartet, dass Martin einen Tauchversuch startet. Der Felsen war außerdem ziemlich gewalttätig und wollte den Konflikt nicht nur mit Worten regeln…</p>
<p><strong>Montag:</strong></p>
<p>Selbst an unserem letzten Tag hier mussten wir arbeiten. Eigentlich wäre es unsere Aufgabe gewesen eine Menge Erdhügel auf dem Boden zu verteilen, aber der Regen hielt uns davon ab, sodass wir nur einen Teil der Arbeit tun konnten und uns auch viel zu schwach fühlten, um noch mehr körperliche Arbeit zu leisten, sodass wir uns vorzeitig freinahmen und uns dann erst einmal ausruhten.    <br />Nach einer angemessenen Pause holten wir die Fahrräder aus dem Schuppen und fuhren zum Bananenstand. Da wir es bis jetzt immer noch nicht geschafft hatten den Paronella Park, #1 Must-Do in Queensland (fragt uns nicht wer da abgestimmt hat), zu besuchen, beschlossen wir kurzerhand dem Park einen Besuch abzustatten. Natürlich hatten wir beide kein Geld dabei gehabt, weshalb wir dann auch nicht in den Park durften. Jedoch hatten wir auch nicht groß das Gefühl gehabt etwas verpasst zu haben.</p>
<p><strong>Dienstag:</strong></p>
<p>Abreise! Wir wären eigentlich gerne noch länger geblieben, aber unser doch ziemlich kurzer Aufenthalt in Australien lässt dies manchmal nicht zu. Nun sind wir in Mission Beach und versuchen unsere weitere Reise zu planen.</p>
<p>Für diejenigen, die es noch nicht gesehen haben: Wir haben neue Bilder in unserer Galerie (<a href="http://austraysia.de/bilder">HIER</a>). Die Unterwasserbilder stammen nicht von uns, da wir leider noch keine Unterwasserkamera besitzen.</p>
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